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Psychoonkologen bieten Unterstützung

Behandlungsstrategien bei Darmkrebs

Bonn, 20.12.19 Darmkrebs ist in Deutschland bei Männern wie bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung. Auch wenn die Therapien immer besser werden, folgen nach der Diagnose oftmals eine gewisse Verunsicherung und Hilflosigkeit. Die kostenlose Broschüre „Darmkrebs und Depression“ vom Bundesverband für Gesundheits-information und Verbraucherschutz – Info Gesundheit e.V. (BGV) gibt einen Überblick über die derzeitigen Behandlungsstrategien bei Darmkrebs. Neben der Behandlung werden auch psychische Beschwerden thematisiert.

Mit modernen Therapien können heute viele Darmkrebs-patienten geheilt werden. Dennoch stellen sich Betroffene nach der Krebsdiagnose viele Fragen: Welche Behandlungen stehen an? Mit welchen körperlichen Problemen muss ich rechnen? Wie wird sich mein Alltag verändern? Wie jeder Einzelne mit dieser Ausnahme-situation umgeht, lässt sich kaum vorhersehen. Deshalb ist es von großem Wert, wenn sich die Betroffenen medizinisch, aber auch psychologisch gut betreut wissen.

Krebspatienten und ihre Angehörigen können eine psychoonkologische Betreuung in Anspruch nehmen. Sie hat das Ziel, die Betroffenen bei der Bewältigung der Krebserkrankung zu unterstützen und bei Bedarf psychotherapeutische Hilfe anzubieten. Erste Ansprechpartner sind in der Regel die behandelnden Ärzte und das Pflegepersonal im Krankenhaus bzw. im Krebszentrum. Auch Krebsberatungsstellen und spezialisierte psychotherapeutische Praxen bieten eine psychoonkologische Betreuung an.

Der BGV möchte mit der kostenlosen Broschüre allen Betroffenen Mut machen, die Chancen einer umfassenden Krebstherapie zu nutzen und Unterstützung anzunehmen. Bestelladresse: BGV, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn. www.bgv-depression.de